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„Quo vadis, Teufelsgeiger?“ ist ein künstlerisch-wissenschaftliches Projekt, das durch eine Förderung vom FWF – dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung – ermöglicht wurde. Im Jahr 2009 hat der FWF ein neues Programm entwickelt, das sich speziell der innovativen, hochqualitativen künstlerischen Forschung – der arts-based research – widmet: Es ist das Förderprogramm zur Entwicklung und Erschließung der Künste PEEK.

„Quo vadis, Teufelsgeiger?“ gehört zu den sieben Pionier-Projekten, die die erste PEEK-Ausschreibung gewonnen haben. Zwei Jahre lang finanziert der FWF die Forschungsaktivitäten an der Musikuniversität Wien.

Bei arts-based-research handelt es sich um ästhetische Grundlagenforschung, also „den Erkenntnisgewinn und die Methodenentwicklung mittels ästhetischer und künstlerischer im Unterschied zu rein wissenschaftlichen Erkenntnisprozessen“ (PEEK-Ausschreibungstext).

Die künstlerische Praxis spielt in der arts-based research eine zentrale Rolle bei der Fragestellung. In unserer empirischen Forschung ist das Musizieren so leibhaftig präsent, und unsere Methode – die Grounded Theory – so offen und durchlässig, dass eine befruchtende Synergie und gegenseitige Durchdringung der beiden Bereiche Kunst und Wissenschaft möglich wird: der Musiker beginnt über sein künstlerisches Erleben zu forschen und die Wissenschaftler ertappt man plötzlich beim Improvisieren – lebendiges Forschen und Experimentieren, auf beiden Seiten und gemeinsam.
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