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Die ursprünglichste und spielerischste Form des Musizierens ist das freie Improvisieren – das Entstehenlassen von Tönen, Klängen, Melodien und Rhythmen aus dem Hier und Jetzt. Musik entsteht ohne vorgefasstes Ziel und ist ein Spiel mit dem Unvorhergesehenen.

Die Hauptaufgabe von klassischen Musikerinnen und Musikern in der  mitteleuropäischen Hochkultur hingegen ist das Interpretieren von „fremd“ Erdachtem und Notiertem.

Improvisieren ist das ganz persönliche, selbstverantwortete, schöpferische Suchen und Erfinden auf dem Instrument, der Stimme, dem Körper ... Es basiert auf dem persönlichen Ideenreichtum und künstlerischen Potential der jeweils Mitwirkenden, sowie auf den räumlichen, sozialen und anlassgebundenen Gegebenheiten der Improvisiersituation.

Unsere Auffassung von freier Improvisation ist genrefrei und offen.

Kontinuierliches freies Improvisieren öffnet unbekannte Räume zur „eigenen Musik“, erweitert das musikalische Vokabular, gibt die Möglichkeit intensiver Präsenzerfahrung und kann so den Kontakt und die Identifizierung mit der Musik im Allgemeinen fördern.

Mit Improvisation
• von Fixiertem zu Unvorhergesehenem
• vom Nach-Schaffen zum Selbst-Schaffen
• vom Leistungsdenken zur Kreativität
• von Bühnenangst zur Bühnenpräsenz
• von Konkurrenz zum Miteinander
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