zielgruppe improvisation | reflexionforschung | symposium 

Neben der Improvisationspraxis bilden Gespräche mit MusikerInnen den zweiten zentralen Inhalt unserer Forschung. Der Improvisationsraum wird auf diese Weise um einen Reflexionsraum erweitert, in welchem den MusikerInnen eine besondere Form des Coachings angeboten wird: idiolektisch geführte Gespräche.

Idiolektik
bedeutet den sorgfältigen Umgang mit dem Idiolekt – der Eigensprache des jeweils Anderen. Jeder Mensch spricht seine eigene Sprache, in der sich unsere individuelle Persönlichkeit abbildet. Unsere Eigensprache ist wie ein Fingerabdruck – einmalig und einzigartig. Dieser Einzigartigkeit eines jeden Menschen Raum zu geben, ist der Sinn der idiolektischen Gesprächsführung.

Idiolektik initiiert oftmals Veränderungsprozesse, die nach eigenem Tempo und nach den eigenen Möglichkeiten des jeweiligen Menschen ihren Lauf nehmen. Idiolektik stärkt aber auch das eigene Vertrauen in sich selbst und – parallel zur Improvisation – in das Hier und Jetzt.

Im Projekt „Quo vadis, Teufelsgeiger?“ hat diese spezielle Interviewform die Aufgabe, den MusikerInnen einen geschützten Rahmen anzubieten: einen Gesprächsraum für die ressourcenorientierte Reflexion der eigenen künstlerischen Erfahrungen, Erlebnisse und Vorstellungen.

Mit Idiolektik
• vom Problem zur Ressource
• vom Lehrling zum Meister seiner Selbst
• von Fremdsteuerung zur Eigenkompetenz
• von Selbstzweifeln zu Selbstvertrauen

www.idiolektik.de
oben
quovadis team
quovadis publikationen
quovadis aktuell
quovadis mediathek
inhalt
team
publikationen
musik / film
aktuell

© 2010 by daniela seiler